
Das wesentliche Handlungsfeld unseres Instituts ist die Forschung, die Innovationen fördern soll. Wir haben dabei in erster Linie technische Systeme im Blick, die auf dem Zusammenwirken von Ingenieurwissenschaften, Naturwissenschaften und Informatik beruhen. Typisch für derartige Systeme sind die Erzeugnisse der Informations- und Kommunikationstechnik, der Verkehrstechnik, des Maschinenbaus und der Medizintechnik.
„Things that think.“
Technische Systeme werden künftig in der Lage sein, sich an wechselnde Betriebs- bzw. Umgebungsbedingungen selbstständig anzupassen. Dies erfordert die Fähigkeit, die eigene Umgebung, das eigene Verhalten und das Benutzerverhalten wahrzunehmen, mit den Systemzielen zu vergleichen und dann das Systemverhalten optimal anzupassen. Daher der Slogan: Things that think.
Diese Systeme werden aus einer Vielzahl von untereinander vernetzten, in sich komplexen Teilsystemen bestehen, die erst durch ihr Zusammenspiel die geforderte Gesamtfunktionalität erfüllen. Eine wesentliche Herausforderung sehen wir darin, die Entwicklung der Einzelkomponenten und der Mechanismen für ihr Zusammenspiel als ganzheitliche Aufgabe anzugehen.
Die übergeordneten Ziele
Innovationen für Wachstum und Beschäftigung
Wir wollen aus der Symbiose von Informatik und Ingenieurwissenschaften innovative technische Systeme schaffen, die Nutzen stiften, dem Leitbild der nachhaltigen Entwicklung folgen und Perspektiven für Wertschöpfungswachstum und Beschäftigung eröffnen.
Unsere Leitidee: Eine neue Schule des Entwurfs technischer Systeme
Die Kreation der von uns angestrebten Systeme erfordert neuartige Herangehensweisen und führt zur Leitidee unserer interdisziplinären Forschung: Wir wollen eine neue Schule des Entwurfs technischer Systeme erarbeiten. Diese umfasst Vorgehensmodelle, Spezifikations- und Modellierungstechniken, dedizierte Methoden und IT-Werkzeuge zur Synthese und Analyse sowie Aus- und Weiterbildungsprogramme. Das Ganze soll die in den Unternehmen mit der Produktentstehung befassten Entwickler erreichen. Die konzeptionelle Plattform, von der auszugehen ist, bilden zum einen unsere bisherigen Arbeiten und zum anderen das Systems Engineering.
Systems Engineering ist ein domänenübergreifender Ansatz zur zweckmäßigen und zielgerichteten Gestaltung komplexer Systeme. Das Ziel besteht darin, verschiedene Domänen zu integrieren und die vielfältigen Aktivitäten von der ersten Idee bis zum erfolgreichen Markteintritt zu orchestrieren.
Wie wollen die Zukunft vorausdenken
Da es uns um die Systeme von morgen geht, müssen wir Vorstellungen über die künftigen Nutzenerwartungen und technischen Möglichkeiten entwickeln. Wir erreichen das durch systematische Vorausschau, d. h. durch die Wahrnehmung und Antizipation der Entwicklungen von Märkten, Technologien und Geschäftsumfeldern (Politik, Wirtschaft, Gesellschaft). Auf diese Weise können wir heute an dem arbeiten, was morgen gefragt sein wird. Wir verfolgen unsere Ziele in enger Kooperation mit der Wirtschaft und an vorderster Front der Forschung, eingebettet in internationale, nationale und inneruniversitäre Forschungsnetzwerke.

