Motivation: Die Innovationskraft der Region stärken.
Die Wirtschaft der Region Ostwestfalen-Lippe, verkörpert insbesondere durch das Netzwerk OWL Maschinenbau e.V., dem 120 Unternehmen mit einem Umsatz von zusammen 8 Mrd. € angehören, hat sich in den vergangenen Jahren für die Ansiedlung eines Instituts der Fraunhofer-Gesellschaft eingesetzt. Als Bedarfsfeld wurde Mechatronik identifiziert. Da Mechatronik eine Kernkompetenz des Heinz Nixdorf Instituts ist und das Konzept eines Fraunhofer-Instituts komplementär zu einem Forschungsinstitut wie dem Heinz Nixdorf Institut zu sehen ist, streben wir eine enge Kooperation mit einer partiellen Personalunion in der Leitung beider Einrichtungen an. Als Vorbild dient das WZL der RWTH Aachen und das damit verbundene Fraunhofer-Institut für Produktionstechnologie (IPT). Das WZL ist ein international führendes Forschungsinstitut auf dem Gebiet der Produktionstechnik. Das Fraunhofer IPT hat den Fokus auf Technologietransfer in die Industrie und Engineering. Organisatorisch sind beide Einrichtungen getrennt. Die Koordination der Aktivitäten beider Einrichtungen und der konzertierte „Marktauftritt“ wird durch die beteiligten Professoren gewährleistet, die die Einrichtungen in Personalunion leiten. In den gut 30 Jahren dieser Allianz hat sich gezeigt, dass das Drittmittelvolumen in beiden Einrichtungen erheblich gesteigert werden könnte, der Forschungsstandort Aachen stark an Gewicht und insbesondere an internationaler Sichtbarkeit gewonnen hat und die starke Marke WZL weiter gestärkt worden ist.
Beide Seiten ziehen Nutzen aus der Symbiose Doppelinstitut.
Dieses Konzept wollen wir auf unsere Situation übertragen: Neben dem Heinz Nixdorf Institut soll es in fünf Jahren ein Fraunhofer-Institut mit der Bezeichnung „Entwurfstechnik Mechatronik“ geben, das in einem separaten Gebäude in unmittelbarer Nähe zum Heinz Nixdorf Institut in der Zukunftsmeile Fürstenallee angesiedelt ist. In der fünfjährigen Anlaufphase operiert die Aktivität als so genannte Projektgruppe, die dem Fraunhofer IPT administrativ zugeordnet ist. Die Projektgruppe hat ihren Betrieb 2011 aufgenommen und wird von den Professoren Gausemeier, Schäfer und Trächtler (Leiter) in Personalunion geführt.
Strategische Allianz mit dem WZL/FhG IPT auf dem Gebiet Entwicklung und Produktion mechatronischer Systeme
Auch wenn in fünf Jahren ein eigenständiges und eng mit dem Heinz Nixdorf Institut verbundenes Fraunhofer-Institut existiert, wird mit dem WZL und dem IPT eine strategische Allianz angestrebt, die auf folgender Arbeitsteilung beruhen soll: Das Paderborner Fraunhofer-Institut konzentriert sich auf Engineering-Leistungen der Produktentwicklung für Industrieunternehmen. Die Aachener vertreten ausgehend von ihrer schon heute starken Position die Produktionstechnik. Damit strebt die Allianz an, im internationalen Vergleich das führende Innovationscluster auf dem Gebiet Mechatronik im Sinne von Technologietransfer zu sein.
Kontakt:
Fraunhofer-Institut für Produktionstechnologie IPT
Projektgruppe Entwurfstechnik Mechatronik
Zukunftsmeile 1
33102 Paderborn
Telefon: +49 5251 5465-101
Webseite der Fraunhofer-Projektgruppe Entwurfstechnik Mechatronik



