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Sommersemester 2011

Bachelor-Studiengänge, 1. Studienabschnitt


Grundlagen Mensch-Maschine-Wechselwirkung

Erlernbarkeit und Beeinträchtigungsfreiheit bei der Nutzung von Softwaresystemen sowie die barrierefreie Erschließbarkeit von Informationen aus dem Internet sind heute Kernanforderungen an die Produktgestaltung in der Informatik. Dabei geht es zum einen darum mit Hilfe geeigneter Gestaltungsmaßnahmen Verständnisprozesse bei Nutzern zu fördern und unnötige Belastungen bei der Arbeit mit Softwaresystemen zu vermeiden. Zum anderen ist ein methodisches Repertoire erforderlich um schon während des Entwurfs die Gebrauchstauglichkeit sichern zu können. Dazu werden fachliche Grundlagen benötigt die von rechtlichen Anforderungen über physiologische und psychologische Grundlagen bis hin zu Methoden und Techniken der Systemgestaltung reichen.


Bachelor-Studiengänge, 2. Studienabschnitt


Kontextuelle Informatik

In der Veranstaltung »Kontextuelle Informatik« wird den Studierenden die Rolle der Informatik in der Gesellschaft deutlich gemacht - es geht um soziologische, psychologische, ökonomische, arbeitsorganisatorische und rechtliche Aspekte dieser Technologie. Dabei sollen die Studierenden sensibilisiert werden für die Wirkung, die ihre spätere Berufstätigkeit in verschiedenen Bereichen des menschlichen Lebens haben kann (Technikfolgenabschätzung) und zu verantwortlichem Umgang mit der Informatik führen.


Master-Studiengang Informatik


Medienergonomie

Informatiksysteme müssen nicht nur robust und zuverlässig, sondern auch handhabbar und durchschaubar sein. Neben rechtlichen Rahmenbedingungen und Normen zur Gestaltung von Bildschirmarbeitsplätzen stehen Kriterien der Softwareergonomie im Vordergrund. In Anlehnung an die menschliche Wahrnehmung und den nötigen Umgang mit Artefakten als externem Gedächtnis für Wissensprozesse wird in dieser Vorlesung ein spezieller Gestaltungsansatz behandelt, der auf die Anforderungen von Entwicklern zugeschnitten ist. Dieser Ansatz zur Reduzierung erzwungener Sequentialität zielt mit konkreten Empfehlungen auf eine Minimalisierung des motorischen, sensorischen und kognitiven Aufwands des täglichen Gebrauchs von Software. Eine der Besonderheiten dabei ist, dass nicht erst in einer nachträglichen Analyse, sondern schon in der Gestaltungs-/Designphase ergonomische Systeme entworfen werden können.


Seminar Biometrie


Seminar Kooperation im Geschäftsprozessmanagement insb. im Supply Chain Management


Projektgruppe »Multi User Table for Tangible Interaction« (Teil 1)

Im Zuge der verbreiteten Technologisierung des Alltags entstehen eine Vielzahl an (neuen) Interaktionstechniken, wie beispielsweise die Steuerung durch Mausgesten, Sprache, Tracking von Augen- oder Handbewegungen, Multi-Touch etc. So genannte Multi-Touch-Tables bieten insbesondere aus Sicht der Nutzung und der Interaktion ganz neue Möglichkeiten. Durch die »anfassbare Benutzungsschnittstelle« wird das System zu einem erlebbaren Gegenstand für mehrere, teilweise gleichzeitig agierende, Nutzer. Die Projektgruppe soll Anwendungsszenarien identifizieren und ausarbeiten, die eine reelle Situation mit reellen Anforderungen aus Sicht der Nutzung mit neuen technischen Möglichkeiten im Bereich von Muli-Touch Umgebungen abbilden. Der Projektgruppe steht dazu ein eigens konstruierter Multi-Touch-Surface zur Verfügung, der durch das C-LAB (Cooperative Computing & Communication Laboratory) gestellt wird.


Oberseminar


Lehrveranstaltungen für andere Studiengänge


Vorlesung Einführung in die Informatik für Geisteswissenschaftler

Die Vorlesung richtet sich an Studierende der Geisteswissenschaften. Sie soll einen Einblick in die verschiedenen Teilbereiche der Informatik geben. Dazu werden im Rahmen der Vorlesung einige wichtige Konzepte der Teilbereiche theoretische, praktische und angewandte Informatik vorgestellt und erläutert. Wo dies möglich und sinnvoll ist, werden die Inhalte der Vorlesung anhand von praktischen Beispielen in der Übung (beispielsweise zu HTML und JavaScript) vertieft.



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